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E-Mobilität als Jobmotor - knapp 60 Arbeitsplätze am neuen Greenstorm-Standort Kufstein

Seit 2016 stattet das Tiroler Unternehmen Greenstorm Hotels mit neuen E-Bikes und E-Cars aus und verkauft die gebrauchten Top-E-Bikes nach einer Saison an den Fachhandel und Private weiter. Was mit einer innovativen Idee begann, hat sich zu einem internationalen Geschäftsmodell mit Millionenumsatz entwickelt. Aktuell kooperiert Greenstorm mit rund 800 Hotels und hat 6.000 E-Bikes verkauft, Tendenz steigend. Mit dem Unternehmen wächst auch die Belegschaft – am neuen Greenstorm-Standort in Kufstein sind aktuell 59 Mitarbeiter beschäftigt. Bis 2020 sollen weitere 80 Jobs entstehen.

Wien / Kufstein, am 18.10.2018. Um mit der raschen Geschäftsentwicklung Schritt halten zu können, übersiedelte Greenstorm Ende August dieses Jahres an den neuen Unternehmensstandort nach Kufstein. Dort findet Greenstorm auf 1.100 Quadratmetern ideale Voraussetzungen für seine ambitionierten Wachstumspläne vor. Sämtliche Abteilungen, ausgenommen Logistik und Lager, sind nun hier angesiedelt. „Für uns ist der neue Standort in Kufstein die perfekte Lösung, da de facto keine Investitionen notwendig waren“, berichtet Greenstorm-Geschäftsführer Philipp Zimmermann. Zudem verfügt das Unternehmen in Kufstein über ein Lager mit 2.100 Quadratmeter Fläche. Dieses benötigt Greenstorm für die Aufbereitung seiner elektrifizierten Räder, bevor sie, nach der Erstverwendung in der Hotellerie, als gebrauchte Top-E-Bikes weiterverkauft werden. 

Millionenumsatz und neue Jobs

Binnen drei Jahren entwickelten die beiden Geschäftsführer Philipp Zimmermann und Richard Hirschhuber Greenstorm von einem Start-up mit Potenzial in ein international agierendes KMU, das heuer etwa 24 Millionen Euro Umsatz erzielen wird. „Mit knapp 60 Beschäftigten in Kufstein und 150 Hotelpartnern alleine in Tirol sehen wir uns als wirtschaftlichen Impulsgeber in der Region“, so Zimmermann. Österreichweit kooperiert Greenstorm derzeit mit 380 Hotels. Insgesamt sind es 800 Partnerbetriebe, an die 2018 rund 8.000 E-Bikes und 250 E-Cars verliehen worden sind. 6.000 gebrauchte Top-E-Bikes wurden bisher bereits verkauft. Doch angesichts des raschen Erfolgs gibt sich bei Greenstorm mit diesen Zahlen niemand zufrieden. Bis 2021 will das Unternehmen seine Flotte auf 100.000 E-Bikes und 600 E-Cars ausbauen und mit 6.000 Hoteliers kooperieren. Für dieses enorme Wachstum braucht es natürlich Personal – so planen Zimmermann und Hirschhuber, in den nächsten zwei Jahren weitere 80 Jobs zu schaffen. Insgesamt sollen 2020 dann 140 Personen bei Greenstorm im Zukunftsmarkt E-Mobilität beschäftigt sein. „Trotz Expansion und Internationalisierung wird unser Unternehmenssitz auch in Zukunft in Tirol sein. Von unserem Wachstum und den Jobs, die wir hier schaffen, profitiert der Wirtschaftsstandort Tirol“, sagt Zimmermann.

Investments, Innovationspreise und Hofburg-Gala

Das Potenzial der E-Mobilität im Tourismus und die rasante Geschäftsentwicklung bei Greenstorm blieb der breiten Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum nicht verborgen. Mit Investments von über 1,2 Millionen Euro verzeichnete Greenstorm die erfolgreichste Crowdinvesting-Kampagne eines KMU auf der Plattform CONDA und startete erst kürzlich eine zweite Finanzierungsrunde. Im Ranking der Financial Times-Ranking der 1.000 Europes fastest growing companies 2018 liegt Greenstorm auf Platz vier unter den österreichischen Betrieben. Prämiert wurde das Unternehmen heuer unter anderem mit dem German Innovation Award und dem Innovationspreis vom Land Tirol. Jüngstes Highlight für Greenstorm war die Nominierung als EY Entrepreneur Of The Year 2018. Jahr für Jahr wird der Wettbewerb in 60 Ländern ausgetragen. In Österreich wurde der renommierte Preis für herausragende unternehmerische Tätigkeiten heuer kürzlich im Rahmen einer Galanacht in der Wiener Hofburg vergeben. Greenstorm schaffte es in der Kategorie „Start-ups“ unter die Finalisten und wurde damit im Festsaal vorgestellt und ausgezeichnet. „Natürlich hätten wir den ersten Platz gerne mit nach Hause genommen, doch alleine die Nominierung ist eine Auszeichnung und eine tolle Bestätigung für unsere bisherige Arbeit“, resümiert Zimmermann.